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Alkohol und Drogen - wir kennen die Gefahren

Eintrag vom Mittwoch, 16. Oktober 2019 / Zeichen 2397 / ID:408

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit und die Gemeinschaft Cenacolo organisierten interessante und lehrreiche Workshops für die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen der NMS Oberpullendorf.

Zunächst lernten die Mittelschüler die Gemeinschaft Cenacolo kennen. Thorben und Fabian erzählten den Mädchen und Burschen über ihren Lebensweg und die Krisensituationen, die sie zu meistern hatten. Sie berichteten über den “Fall in eine tiefe Grube“, dem darauffolgenden Neubeginn in Kleinfrauenhaid und den Wert der Gemeinschaft. Die von Mutter Elvira gegründete Selbsthilfegruppe schöpft Mut aus den christlichen Wurzeln. Ohne Internet und nur unter Gleichgesinnten können die Betroffenen dort Kraft tanken, die Vergangenheit hinter sich lassen und neu beginnen. Nach Vorgesprächen mit den Familien gibt es einige Probetage. Wenn sich der Klient für den Verbleib in der Gemeinschaft entscheidet, wird ihm ein Schutzengel zur Seite gestellt. Dieser begleitet ihn vom Aufstehen bis zum Schlafgengehen. Arbeit, Sport und Gebet helfen den Menschen, ihre Lebensfreude neu zu entdecken und im Alltag wieder Fuß zu fassen.

Die Polizei informierte als Freund und Helfer über Gefahren im Straßenverkehr. Die Beamten sprachen über Unfallursachen und präsentierten auch einen Alkomaten.

Das KfV war mit zwei Stationen vertreten. Die Mädchen und Burschen konnten mit einer Drogenbrille entdecken, wie Autofahrer unter dem Einfluss verbotener Substanzen den Straßenverkehr erleben. Das Zusammenbauen von Türmen war mit der Rauschbrille eine wahre Herausforderung; der Parcours konnte ebenfalls nur unter großer Konzentration absolviert werden

Besonders spannend war der Mopedsimulator. Die Teilnehmer sollten ein Moped virtuell durch den Straßenverkehr steuern und dabei natürlich die Straßenverkehrsregeln befolgen. Leider gelang das nicht perfekt. So lernten die Jugendlichen, dass verminderte Geschwindigkeit und erhöhte Aufmerksamkeit ein Überleben auf dem „Schlachtfeld Straße“ garantieren.

Die Workshops waren für alle ein tolles Erlebnis und sensibilisierten die zukünftigen Straßenverkehrsteilnehmer auf ein vorausschauendes Verhalten auf zwei Rädern.


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